Die dritte steht auf einem Nichtabstiegsplatz!

In der letzten Saison sind wir als „Drittletzer“ zwar etwas unglücklich, aber trotzdem verdient aus der Kreisliga in die 1. Kreisklasse abgestiegen. Danach gab es aber ein kleines Wunder. Unsere vierte Mannschaft ist (trotzdem dass nur der 3. Platz in der Aufstiegsrelegation erreicht wurde) nachträglich in die Kreisliga aufgestiegen und somit war die dritte Mannschaft plötzlich wieder in der Kreisliga, weil die vierte nicht vor der dritten spielen darf. Mein Dank gilt der vierten Mannschaft, die dies möglich gemacht hat. Die Vorzeichen für die Saison 2018/2019 waren und sind somit die gleichen. Es gilt den Klassenerhalt, bei erneut drei Absteigern, zu erkämpfen. Die Liga ist zudem noch stärker besetzt als letzte Saison. Aber: Wir haben es nach der Vorrunde geschafft „Viertletzter“ zu sein und das wäre am Ende der Runde der Klassenerhalt in der Kreisliga. Unsere Mannschaft mit der Aufstellung Berndt Mengler, Theodore Nicol, Dieter Lens, Wolfram Schäfer, Philipp Hedrich und Bernd Höhl musste zunächst neue Doppel finden. Das ist leider nicht wirklich gelungen, denn unsere Doppelbilanz in der Vorrunde war grauenhaft und hat so manchen Punkt gekostet. Angefangen hat das gleich an ersten Spieltag. Wir spielten in Komplettbesetzung gegen St. Stephan. Theo und Dieter erwischten einen super Tag und gewannen zusammen alle vier Einzel. Dank 0:4 Doppeln verloren wir aber mehr als unglücklich 7:9. Eine Woche danach gab es gegen einen der Meisterschaftsfavoriten eine 5:9 Niederlage. Immerhin gelang uns bei der SG Arheilgen ein Doppelsieg. Der dritte Spieltag bescherte uns eine große Überraschung. Gegen Topfavorit TTC Pfungstadt rechneten wir uns relativ wenig aus. Umso erfreulicher war das 8:8 Unentschieden. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, mit je zwei Einzelsiegen von Dieter und Wolfram, holten wir einen überraschenden Punkt. Durch den Punkt in Pfungstadt war unser Selbstvertrauen wieder etwas gestiegen und wir spielten gegen Aufsteiger TUS Griesheim, die im ersten Paarkreuz mit den beiden wohl besten Leuten der Liga antraten. Wir holten im ersten Paarkreuz leider keinen Punkt, obwohl Berndt Mengler einen verdient gehabt hätte. Er verlor gegen den Spieler Kalcik nur mit viel Pech 10:12 im fünften Satz. Dieter, Wolfram, Philipp und Bernd holten aber jeweils 2:0 Einzelsiege und Dank eines gewonnenen Doppels sprang ein 9:6 heraus. Wir waren sehr zufrieden. Das 3:9 in Wixhausen am nächsten Spieltag war eine geschlossene Mannschaftsleistung, aber im umgekehrten Sinne. Mit drei verlorenen Eingangsdoppeln und nur verlorenen 5-Satz-Spielen geht halt nichts.

Das Spiel gegen die Mannschaft von GSW und einer 3:9 Niederlage kommentiere ich besser nicht, denn es lief mehr als wenig. Da waren wir nur bis zum 0:0 noch gut. Als wir eine Woche später gegen Alsbach 6:9 verloren haben, waren wir wieder deutlich besser drauf. 6:6 Einzel konnten sich gegen die gute Alsbacher Mannschaft sehen lassen. Die Doppel wurden wie fast immer 0:3 verloren. Der nächste Gegner Darmstadt 98, obwohl Tabellenletzter, hätte die Möglichkeit die Mannschaft so stark zu stellen, dass sie vorne in der Klasse mitspielen würde. Glücklicherweise kamen sie aber nicht in Bestbesetzung. Mannschaftsführer Wolfram, der nicht mitspielte, wurde durch Stephan Messinesis vertreten. Alles in allem ein gutes Spiel der Mannschaft und ein verdientes 9:2 für uns. Die größte Überraschung war: 3:0 Doppel für uns. Ich sollte öfters pausieren. Gegen Tabellenführer Messel gab es dann eine verdiente 3:9 Niederlage. Das dritte Freitagsspiel der Vorrunde und die 3. Niederlage. Freitags scheint unser Problemtag zu sein. Zum Beginn der Adventszeit ging es dann zum drittletzten Hähnlein und das auch noch am Sonntag um 9:30 Uhr nach unserer Weihnachtsfeier. Durch die Ausfälle von Berndt Mengler und Philipp Hedrich und den Ausfall von dem schon verpflichteten Ersatzspieler Stephan Hütig waren die Vorzeichen schlecht. Als Ersatzspieler stand bis 10 Stunden vor dem Spiel nur Frank Rein fest und ich war in großer Sorge in Unterzahl anzutreten. Um Mitternacht bei der Weihnachtsfeier erklärte dann erfreulicherweise Lukas Laux (fast freiwillig) seine Bereitschaft mitzuspielen. Wir gewannen 9:4 und erreichten den viertletzten Platz. Großer Dank an Lukas, der nicht nur überragend spielte, sondern auch durch sein Coaching und seine positive Art ganz großen Anteil am Sieg hatte. Ich bedanke mich bei meiner Mannschaft Berndt, Theo, Dieter, Philipp und Bernd für den Einsatz und die Pünktlichkeit. Ein Dank gilt auch den „Ersatzspielern“ Philipp Czechowski, Frank Rein, Stephan Messinesis und Lukas Laux. Ich wünsche meiner Mannschaft, dass wir dieses Mal den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. In diesem Sinne wünsche ich allen eine erfolgreiche Rückrunde und ein gesundes Jahr 2019. Wolfram Schäfer Mannschaftsführer dritte Mannschaft