hr-Team gastierte beim 1. TTC Darmstadt

Gelungene 9:7-Revanche nach fast zwei Jahren =

Immer, wenn Sportfreund Jürgen Greiner am Abend des 20. April von „wir“ oder „uns“ sprach, verschwanden sofort die Grenzen zwischen den Tischtennis-Mannschaften des 1. TTC Darmstadt und der Betriebsportgruppe des Hessischen Rundfunks. Sportlich hier wie dort gleichermaßen beheimatet und verwurzelt, verkörpert der frühere hr-Mitarbeiter zwischen beiden Teams das verbindende Element. Auf seine Initiative geht zurück, dass es fasst zwei Jahre nach dem ersten Aufeinandertreffen im Juni 2009 nun zum freundlich-freundschaftlichen Rückspiel kam.

Nach dem gemütlichen Abend beim ersten Aufeinandertreffen und einem überraschenden 8:7-Erfolg für das hr-Sextett nach entfallenem Schluss-Doppel, als TTC-Routinier Wolfgang Schmidt freundlicherweise lieber zur Grillzange als zur TT-Kelle griff, gelang nun die sportliche Revanche. Sicherheitshalber verließ dieses Mal keiner der Darmstädter Spieler vorzeitig die Halle, denn wieder musste nach spannendem Verlauf das abschließende Doppel entscheiden. In einem packenden Endspiel stellte die Kombination Heinz Unger/Thomas Eichhorn gegen Iris Arasimavicius/Markus Walther im fünften Satz mit 11:9 den 9:7-Gesamterfolg für die Darmstädter sicher. Was Wolfgang Schmidt zu einem lakonischen Fazit veranlasste: „Ein gutes Pferd springt eben nur so hoch, wie es springen muss…“

Dass diesmal die Hürde namens hr-Betriebssport-Mannschaft nicht abermals eine Winzigkeit zu hoch war, lag vornehmlich an der taktisch klugen Doppel-Strategie des TTC-Sextetts, das von Marc Hübner aus der „Zweiten“ verstärkt und mit Hubert Hütte und Dominic Hoffmann aus der „Vierten“ ergänzt wurde. Bei den Duos holten die Hausherren drei von vier möglichen Punkten. Das gab den Ausschlag für die Sieger, bei denen im Einzel Thomas Eichhorn und Wolfgang Schmidt je zwei Punkte sowie Dominic Hoffmann und Hubert Hütte je einen Punkt einfuhren. Für den hr steuerten Gerd Poschta, Jürgen Greiner (je 2,5) und Andreas Müller (2) Zählbares bei sowie – noch viel wichtiger – Barbara Vogel, Iris Arasimavicius und die verletzte Julia Wolf wunderbar Kulinarisches.

Dank der in Frankfurt und Umgebung kreierten Salate und sogar einer Torte und des einen oder anderen Bierchens folgte dem sportlichen Wettstreit der gemütliche Teil soweit, dass er schon einigermaßen in den Gründonnerstag hineinragte. Nach Mitternacht wurde sogar noch ein wenig das Tanzbein geschwungen, so dass Jürgen Greiners allseits bekannte Formel einmal mehr vollauf ihre Gültigkeit bewies: „Ein schöner Abend. Man kann nichts Böses sagen.“

(Andreas Müller)