TT-Marathon in Gräf/Schnepp.

Ohne Thomas Lens, mit Peter Simon und gegen verstärkte Gräfenhausener/Schneppenhausener versuchte man vergangenen Freitag sein Bestes zu geben. Ein knappes 9:7 zu Hause hat schon gezeigt, dass die beiden Mannschaften sich nicht viel nehmen.
Die Doppel brachten uns erneut nicht in eine gute Position. Besonders die Niederlage von Ganglauf/Eichhorn gegen Kahlenberg/Popiolek war so nicht gedacht. Hoffmann/Seitz hielten uns im Spiel – mit dem ersten von insgesamt 9(!!) 5-Satzspielen.
Ganglauf hatte es mit Peter zu tun, einem der besten Spieler der Hinrunde. Das Ergebnis 1:3 sagt nicht aus, wie umkämpft diese Begegnung wirklich war. Eichhorn siegte nach Super-Sart nur knapp 3:2. Der in die Mitte gerückte Dominic Hoffmann musste ebenfalls über 5 Sätze gehen und die Gastgeber ihre Führung ausbauen lassen (2:4). Görner hatte zwischenzeitlich größere Probleme gegen Müller, behielt aber auch nach Satz 5 eine saubere Weste. Ersatzmann Simon unterlag La Russa 0:3; Seitz hielt Anschluss mit einem 3:1 gegen Popiolek.
Der folgende Durchgang war der des TTC. Nur Eichhorn unterlag in einem packenden Spiel, nachdem er einen 0:2-Rückstand aufholte, den Schlusssatz 10:12, genau wie Simon, der Popiolek das Leben aber zunehmend schwer machte (1:3). Hoffmann, Görner, Seitz zeigten endlich mal starke Nerven bis zum Schluss und entschieden Ihre Einzel jeweils 3:2. Ganglauf „zerlegte“ TTVs Neuzugang Süßmilch nach schwierigem Beginn regelrecht: 12:10;3:11;11:3;11:2.
Es musste das Schlussdoppel entscheiden, ob der TTC erneut den knappsten aller Siege erreichen kann oder „nur“ 8:8 spielt, dass den Gegner in der Tabelle nicht herankommen lässt.
Und es entwickelte sich ein gutes Spiel mit einigen tollen Ballwechseln und viel Dynamik. Eichhorn/Ganglauf spielten anders als noch im ersten Doppel nun konsequenter, durch eine zu hohe Fehlerqoute punktete man aber auch für den Gegner: 6:11. Dennoch sprang eine 2:1-Führung heraus (11:9; 11:5), die man unbedingt zum Sieg nutzen wollte – zu ungestüm gingen die beiden dabei vor und verloren klar 4:11. Im letzten 5. Satz des Abends marschierte der TTV davon und schien schon der Gewinner zu sein, aber das TTC-Duo gab nicht auf und machte es nochein letztes Mal spannend – vergebens. 8:11 bedeutet nur Unetschieden nach 3,5h. (8:8; 33:38; 677:687)
Beide Mannschaften können mit diesem Ergebnis leben, da man sich im gesicherten Mittelfeld befindet. Für den TTC ist nur die ungenügende Punktausbeute aus den Doppeln ein Kritikpunkt, denn aus den Paarkreuzen ergibt sich eine positive Bilanz: 2:2; 3:1; 2:2

Am Donnerstag ist der Tabellenletzte TTC Eintracht Pfungstadt V zu Gast. In Bestbesetung antretend müssenhier 2Punkte gesichert werden.

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