Erste Mannschaft in der Vorrunde im Pech

Als vor der Saison fest stand, dass Patrick Doll wieder regelmäßig zum Einsatz kommt, war die Euphorie groß. Schließlich wollte man das Unternehmen Wiederaufstieg in Angriff nehmen. Leider konnte Steffen Rath, aufgrund seines Skiunfalls Ende Januar, nicht von Beginn an trainieren und spielen. Dennoch startete man gut in die Saison. Klare Siege gegen Klein-Umstadt (9:2), Modau (9:4) und GW Darmstadt (9:5), wo Steffen erstmals wieder an die Platte ging, standen zu Buche. Dann folgte das erste Spitzenspiel, als die Lilien zu Gast waren. Leider fehlte Carsten Grau. In einem hoch dramtischen Spiel war man leider nicht vom Glück verfolgt. Nachdem bereits Gerhard Micke eine 2:1-Satzführung nicht zum Sieg nutzen konnte, unterlag auch Helmut Spindler mit 9:11 im fünften Satz. Letzteres Spiel brachte dann leider die Wende, denn bis dahin hatte man 7:4 geführt. Am Ende gab es eine sehr unglückliche 7:9-Niederlage. Im nächsten Spiel mußte man beim besten Team der Liga in Nieder-Beerbach antreten. Erneut zeigten die Jungs aus der Heimstättensiedlung eine starke Leistung. Insbesondere Patrick Doll und Martin Heckel zeigten großen Sport gegen das teilweise Oberliga-erfahrene vordere Paarkreuz der Gastgeber. Dennoch gab es auch hier am Ende ein äußerst unglückliche 7:9-Niederlage, nachdem man bereits 6:5 in Führung gelegen hatte. Es folgten klare 9:4-Siege gegen Arheilgen und Langstadt, die sich besser präsentierten als der Tabellenplatz es hätte vermuten lassen. Gegen Gräfenhausen/Schneppenhausen gab es mit 9:0 den höchsten Saisonsieg. Dann kam es zum mit Spannung erwarteten Spitzenspiel in Nieder-Ramstadt. Hier wollte man einiges wieder gut machen, um die Chancen auf den Aufstieg zu wahren. Doch die Pechsträhne hielt leider an. Ein klassischer Fehlstart bescherte ein 0:3, da alle Doppel verloren wurden. Martin verlor das Spitzenspiel hauchdünn mit 11:13 im fünften Satz, und auch Helmut mußte sich in fünf Sätzen geschlagen geben. Damit stand es deprimierenderweise 1:5. Als auch Patrick das Spitzenspiel mit 10:12 im fünften Satz verlor, und Carsten ebenfalls im fünften Satz das Nachsehen hatte, stand es 4:8. Die ersten Zuschauer gingen, aber der 1.TTC gab nicht auf. Helmut, Gerhard und Steffen bewiesen Moral und brachten ihr Team wieder auf 7:8 heran. Das Schlussdoppel mußte erneut die Entscheidung bringen. In einem hochklassigen Spiel konnte man eine 2:1-Satzführung heraus holen. Der vierte Satz ging mit 9:11 verloren, und der Entscheidungssatz war an Dramatik nicht zu überbieten. Nach 6:10-Rückstand wehrten Patrick und Steffen vier Matchbälle ab, und gingen selbst in Führung. Leider reichte es wieder nicht und man verlor mit 11:13 und damit 7:9. An sechs Minuspunkten, die man damit auf dem Konto hat, änderten auch die starken Auftritte beim 9:2 gegen Dieburg, und beim 9:4 in Niedernhausen nichts.
Somit liegt man nach der Vorrunde fünf Punkte hinter dem Tabellenführer Nieder-Beerbach, und jeweils drei Zähler hinter Nieder-Ramstadt und den Lilien. Die Chancen zumindest noch den zweiten Platz zu erklimmen, sind damit verschwindend gering.
Überragend spielt das erste Paarkreuz mit Martin (16:5) und Patrick (15:2). Sie waren damit zweit- und drittbeste Spieler der Vorrunde. Auch Helmut (15:4) spielte sehr stark, und erklamm Platz 13 aller Spieler.
Mal schauen was die Rückrunde bringt. Vielleicht hat man dann in den entscheidenden Momenten das Glück, das in der Vorrunde fehlte.

Steffen Rath

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