Jugendzeltfreizeit 2022

Der 5-tägige Campingausflug mit unserem Tischtennisverein war für alle ein Highlight in ihren Sommerferien.

Die ca. 2 Stunden lange Autofahrt bis zum Campingplatz in Gedern hatte sich total gelohnt. Jeden Tag wurde ein neues Ereignis geplant, was Spaß auf jeden Fall garantierte.

So zum Beispiel gab es einen Ausflug in den Kletterwald und zur Sommerrodelbahn, wir erforschten die Tropfsteinhöhle „Teufelshöhle“, wo man auch viel über die geschichtlichen Hintergründe der Höhle erfuhr, wir unternahmen ganz viele Besuche in nahegelegene Schwimmbäder, da der direkt am Platz liegende See leider wegen der Blaualgen-Verseuchung gesperrt war, und machten auch eine kleine Nachtwanderung.

Zuerst aber mussten natürlich unsere Zelte und auch die der „Küche“ aufgebaut werden, aber bei so vielen mit anpackenden Händen war das trotz der großen Hitze bald geschafft.

Für gutes Essen war durch unsere Betreuer gesorgt und trotz des tollen Programms hatte man auch noch viel Zeit, um sich mit Brettspielen, Bällen und einer kleinen Tischtennispartie zu beschäftigen, sich mit anderen Leuten zu unterhalten oder auch den Zeltplatz zu erkunden.

Am letzten Abend stand uns Kindern allerdings eine große Herausforderung bevor:

Wir mussten selbstständig das 3-Gänge-Abendessen für alle (inkl. Betreuer) zubereiten und alles möglichst lecker gestalten. Dazu gehörte natürlich auch das Einkaufen der Zutaten, wobei wir da natürlich Unterstützung von einigen Betreuern erhielten (Autofahrt, Bezahlung).

Der 1. Gang, die Vorspeise, war ein Couscous-Salat, der 2. Gang, das Hauptgericht, bestand aus Kartoffeln mit Bratwürsten und als 3. Gang, dem Nachtisch, wurde Vanilleeis mit heißen Himbeeren serviert. Das Essen hatte allen geschmeckt und es war fast ganz alleine gekocht.

Am letzten Tag wurde dann noch ein Gruppenspiel aufgelöst, was alle zweimal während der ganzen Freizeit gespielt hatten. Dort ging es darum, der Person, die man gezogen hatte, einen Gegenstand zu geben, den sie freiwillig und vor allem ohne Zeugen annehmen musste. Bei Erfolg übernahm man das „Ziel“ der anderen Person. Wem das am häufigsten gelang gewann. Am Ende war einer unserer Trainer siegreich.

Am letzten Abend unseres Campingtrips fand noch ein besonderes Ereignis statt, das manche jetzt die „Sternennacht“ nennen. Der Abend hat sich diesen Namen verdient, weil der Himmel dort wegen der fehlenden Lichtverschmutzung einen einmaligen Blick auf die Sterne und die Milchstraße bot. Die Kinder, die Lust dazu hatten, gingen zusammen mit einigen Betreuern auf die große Wiese neben unseren Zelten und genossen dieses Naturschauspiel. Als I-Tüpfelchen konnten wir auch viele Sternschnuppen beobachten und hörten außerdem sehr interssiert den physikalischen Erklärungen von Max und anderen rund um den Sternenhimmel und das Universum zu. Keine Frage blieb unbeantwortet. Wer wollte hatte auch noch etwas zu knabbern bekommen.

Das war für viele wahrscheinlich eines der schönsten Erlebnisse der Zeltfreizeit in diesem Jahr.

Sehr müde, aber glücklich und voll mit tollen Eindrücken kamen wir am Mittwochnachmittag wieder am Clubheim an. Zusammen räumten wir alles noch gut auf und putzten die Mietwagen und peu á peu verabschiedeten wir uns alle voneinander.

Eins war dabei klar: Wir wünschen uns alle sehr, dass nächstes Jahr wieder eine Zeltfreizeit stattfindet!

von Vanessa