Irische Gefühle beim 1. TTC in der Heimstättensiedlung

Als ich am 1. Mai morgens aufstand, war meine Welt noch in Ordnung. Das Wetter war zwar nicht wie gewünscht sonnig, aber zumindest war es trocken.
Durch einen Anruf schon vorgewarnt, kam ich ins Clubheim. Wolfgang hatte Probleme mit dem Kreislauf und musste erst einmal zum ärztlichen Notdienst. Holger hat das dankenswerterweise übernommen. Zwei Leute, die beim Aufbau fehlten. Und dann fing es auch noch an, richtig heftig zu regnen und es sah nicht so aus, als sollte es nur ein kurzer Schauer sein. Als dann die Musiker kamen und sich verständlicherweise dagegen aussprachen Instrumente und Equipment wegen der Feuchtigkeit im Freien aufzubauen, war Improvisation angesagt.

Meine Welt war nicht mehr in Ordnung

Spontan haben wir die Bestuhlung im Clubheim umgebaut und Platz für die Musiker geschafft. Fenster auf, Lautsprecher nach außen. Aber: wer setzt sich denn ins Freie, zwar unter die vorsorglich aufgebauten Zelte aber immerhin noch bei Regen, wenn die Musik drinnen spielt?
Das war es dann wohl, ging es mir durch den Kopf. Monatelange Vorarbeiten und Planungen umsonst? Augen zu und durch. Machen wir das Beste draus.

Und nun zeigt sich, dass der Herrgott die Siedler in sein Herz geschlossen hat. Denn pünktlich zum Start um 11.00 Uhr hörte es auf zu regnen. Holger und Wolfgang waren auch wieder zurück Es konnte jetzt losgehen.

Meine Welt war wieder in Ordnung.

Innerhalb kürzester Zeit füllte sich nicht nur das Clubheim, sondern auch die Freifläche mit Besuchern. Unsere schlimmsten Befürchtungen waren vergessen. Die Besucher fühlten sich wohl, hatten Spaß an der irischen Musik, hatten genügend Hunger, Durst und gute Laune mitgebracht und machten dadurch den 1. Mai zu einem richtig schönen Tag.

Und wie schon im letzten Jahr, mussten wir wieder auf die ganz spontane Hilfe vieler freiwilliger Helfer zurückgreifen. Es war einfach super.

Erst am nächsten Nachmittag, als alle Tische und Bänke weggeräumt, die Zelte abgebaut wa-ren und alles sauber war, fing es wieder an zu regnen.

Mir hat es gefallen und Euch hoffentlich auch.

B. S.

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